Außenpolitik

Kreuzknoten als Symbol für den G20-Gipfel in Hamburg

Die deutsche G20-Präsidentschaft

Deutschland hat 2017 den Vorsitz der G20 inne. Das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter internationaler Organisationen findet am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg statt. Zuvor sind auch mehrere G20-Fachministerkonferenzen vorgesehen. Die Außenminister der G20-Staaten kamen bereits am 16. und 17. Februar 2017 in Bonn zusammen. Der Gipfel und die Fachministertreffen bieten die Gelegenheit, aktuelle internationale Herausforderungen zu diskutieren und neue Themen im internationalen Kontext voranzubringen.

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Logo des deutschen OSZE-Vorsitzes 2016

Deutscher OSZE-Vorsitz 2016 - "Dialog erneuern, Vertrauen neu aufbauen, Sicherheit wieder herstellen"

Zum 1. Januar 2016 hat Deutschland den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übernommen und trägt damit die Verantwortung, die Organisation 2016 sicher durch die stürmischen Zeiten aktueller Krisen und Herausforderungen zu führen. Am 14. Januar 2016 hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Einzelheiten des Vorsitzprogrammes den 57 Teilnehmerstaaten in Wien vorgestellt.

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Übergabe des UNIFIL-Kommandos

UN-Friedensmissionen und deutsches Engagement

In Art. 1 ihrer Charta setzen sich die Vereinten Nationen (UNO) zum Ziel, "den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren". Angesichts der zahlreichen Krisen und Konflikte weltweit sowie neuer – auch nichtstaatlicher – Risikofaktoren und Bedrohungen für die internationale Sicherheit bleibt dieses Ziel unvermindert aktuell.

Länderinformationen zu Mali

Die deutsch-malischen Beziehungen sind eng und vielfältig. Malier erinnern immer wieder daran, dass bei Auflösung der kurzlebigen Föderation mit Senegal im September 1960 die Bundesrepublik Deutschland als erster Staat die unabhängige Republik Mali anerkannte.

Teilnehmer eines Dialogs in Haribomo (links); Rede des Versöhnungsministers in Haribomo, Region Timbuktu, Dezember 2014 © GIZ

Unterstützung des Dialog- und Versöhnungsprozesses in Mali

Mit dem Projekt zur Förderung von Dialog und Versöhnung unterstützt die GIZ im Auftrag des Auswärtigen Amts die Regierung Malis auf ihrem Weg zu einem stabilen Frieden.

Versöhnungsprozess in Mali

Niemand hatte mit einem solchen Ergebnis gerechnet. Drei Tage lang wurde in Gargando, einem kleinen Ort nahe der malischen Wüstenstadt Timbuktu, auf Matten unter Zeltdächern geredet und geredet. Viele der Anwesenden sahen Mali längst nicht mehr als ihr Land an. Schließlich hat man sich in der Hauptstadt Bamako um die Regionen im Norden, wo es nur noch viel Wüste und wenig Einwohner gibt, kaum je gekümmert. Aber als die Vertreter der Regierung und des Militärs dann so vor ihnen standen und tatsächlich zuhörten, da wollte man dem gemeinsamen Staat doch noch mal eine Chance geben.

Deutschland weitet Zusammenarbeit in der Biosicherheit auf die Sahel-Region aus

Vom 01. bis 10.11.2016 übten Experten in Mali den Einsatz eines mobilen Labors für Seuchenausbrüche und biologische Anschläge. Die Feldübung mit dem von Deutschland gespendeten Labor fand in Koulikoro, zwei Autostunden außerhalb von Bamako, statt. Dort sind deutsche Soldaten der Europäischen Trainingsmission in Mali (EUTM) stationiert. Aufbauend auf den Erfolgen des Deutschen Biosicherheitsprogramms seit 2014 in Mali wird Deutschland seine Aktivitäten in Bereich Biosicherheit in den kommenden Jahren auf die Sahel-Länder Burkina Faso, Mauretanien, Niger und Tschad ausweiten.

Kanzlerin Merkel wurde vom Präsidenten Malis, Ibrahim Boubacar Keita, empfangen. Angela Merkel est accueillie au Mali par le président Ibrahim Boubacar Keïta.

Weitere Unterstützung für Mali

Bundeskanzlerin Merkel hat dem Präsidenten von Mali Keita weitere Unterstützung für sein Land zugesagt. Mali war die erste Station der dreitägigen Reise der Bundeskanzlerin nach Afrika, dann folgen Niger und Äthiopien. Afrika steht zunehmend im Fokus der deutschen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik.

Frank-Walter Steinmeier et Jean-Marc Ayrault en compagnie du ministre malien de la défense, Tieman Hubert Coulibaly, pendant leur visite du camp Castor à Gao/Mali

La stabilité du Mali importante pour la région et pour l’Europe

Frank-Walter Steinmeier et son homologue français, Jean-Marc Ayrault, ont achevé leur déplacement conjoint au Mali lundi (2 mai). Les efforts en faveur de la stabilisation et de la réconciliation après la grave crise des années 2012/2013 étaient au cœur de ce voyage. Le développement du Mali est essentiel pour toute la région et donc aussi pour l’Europe, a déclaré le chef de la diplomatie allemande pendant son séjour.

Deutsch-Französische Ministerreise in die Sahelzone

Außenminister Steinmeier und sein französischer Amtskollege Ayrault sind am Sonntag (01.05.) erneut zu einer gemeinsamen Reise aufgebrochen. Dieses Mal geht es in die afrikanische Sahelzone, nach Mali und Niger. Bei der Ankunft in Bamako sagte Steinmeier, der gemeinsame Besuch signalisiere im Namen der ganzen Europäischen Union Unterstützung für den malischen Stabilisierungsprozess.

Deutsches Engagement in Mali

Das deutsche Engagement im Rahmen der UN-Friedensmission MINUSMA wird auf bis zu 650 Bundeswehrkräfte erhöht. Dies hat der Deutsche Bundestag auf Vorschlag der Bundesregierung am 28.01. mit großer Mehrheit beschlossen. Daneben läuft die deutsche Beteiligung an den europäischen Ausbildungsmissionen EUTM und EUCAP Sahel Mali weiter.

Bundespräsident Joachim Gauck besucht Mali

Am 12. Februar 2016 besuchte Bundespräsident Joachim Gauck seinen malischen Amtskollegen Ibrahim Boubacar Keita. Zu Beginn des Arbeitsbesuchs diskutierte Gauck im Amtssitz des malischen Präsidenten üb...

Hilfe für Afrika

Regionale Schwerpunkte der Bundesregierung

Deutschland pflegt mit den meisten Staaten Afrikas eine auf Frieden, Entwicklung und Verständigung ausgerichtete Zusammenarbeit. In Westafrika blicken die deutschen Beiträge zu den Bemühungen der Länder des Sahel-Raumes um Armutsbekämpfung, Aufbau moderner Strukturen und sozialen Fortschritt auf eine besonders kontinuierliche Tradition von gut 50 Jahren zurück.

Außenpolitik

EU-Afrika Gipfel in Lissabon

Deutsch-marokkanischer Ko-Vorsitz beim Globalen Forum für Migration und Entwicklung 2017-2018

Logo des Global Forum on Migration and Development (GFMD)

Deutschland hat am 1. Januar 2017 bis Ende 2018 gemeinsam mit Marokko den Ko-Vorsitz beim Globalen Forum für Migration und Entwicklung (Global Forum on Migration and Development – GFMD) übernommen. Das Jahrestreffen 2017 wird vom 28.-30. Juni in Berlin auf Ministerebene stattfinden. Weitere Informationen finden Sie auf der

Der Außenminister

Sigmar Gabriel

Das Auswärtige Amt wird vom Bundesminister des Auswärtigen, Sigmar Gabriel (SPD), geleitet. 

Deutschland in den Vereinten Nationen

Deutschland ist seit 40 Jahren Mitglied in den Vereinten Nationen

Das Engagement in den Vereinten Nationen (UN) ist ein zentrales Element der deutschen Außenpolitik. Deutschland ist der viertgrößte Beitragszahler der UN und ist an diversen Friedenmissionen beteiligt. Außerdem setzt sich Deutschland mit Nachdruck für eine Reform der Vereinten Nationen ein.

Grundsätze deutscher Außen- und Europapolitik

Debatte im Deutschen Bundestag

Deutsche Außenpolitik ist werteorientiert und interessengeleitet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Angela Merkel im deutschen Bundestag

Mit der Wahl von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland übernahm erstmals eine Frau das Kanzleramt . 

Deutsche Menschenrechtspolitik

Human Rights Council

Menschenrechtspolitik ist eine Gesamtaufgabe der deutschen Politik: Es darf weder in der Außen-, noch in der Sicherheitspolitik oder in sonst einem  Politikbereich "menschenrechtsfreie Zonen" geben.